Aktivitäten der Compagnie 1861:
 

•Historische Sektion des KUOV

•Auftritte z.G. UOV

•Lebendiges Museum

•Pflege der Tradition der schweizerischen Milizarmee

•Pflege des Militär-Alltages des 19. und 20. Jahrhunderts

•Bindeglied zwischen Militär und Zivilbevölkerung

•Bindeglied zwischen ehemaligen und aktiven AdA

•Auftritte an Gedenkveranstaltungen, Jubiläen und Feiern

•Sammeln und restaurieren von militärhistorischem Material

•Militärliteratur sammeln und zugänglich machen

•Zusammenarbeit mit ähnlich gelagerten Organisationen

•Ausserdienstliche Weiterbildung im Rahmen des UOV

 

Jedes Jahr am Vormittag des 1. August führt das Stadtzürcher Bundesfeierkomitee in der Zürcher Innenstadt die zentrale Feier durch. Auf dem Programm steht ein "Vaterländischer Umzug" durch die Bahnhofstrasse und eine Feier mit prominentem Redner in der Zürcher Stadthausanlage mit anschliessendem Volksfest, bei welchem die Kantonalvereine Spezialitäten aus ihrer Heimat bieten. Die Cp 1861 beteiligt sich am Umzug, stellt eine Fahnenwache, Ehrenspalier und eröffnet die Feier mit einem Salutschiessen. (www.bundesfeier.ch)

Willkommenstag für Neuzuzüger in Uster: Jeweils Ende August werden die Neuzuzüger empfangen. Die verschiedenen Vereine der Stadt präsentieren sich mit Informationsständen im Stadtpark.
 

Barbaratag:

"Zu Ehren von Sankt Barbara… Zielt hoch!" Jedes Jahr am vierten Dezember, genau um sieben Uhr, donnert ein Schuss in die Nacht hinaus. Weitere folgen in regelmässigen Abständen. Niemand braucht wegen des martialischen Lärms Angst zu haben, es handelt sich um Böllerschüsse, die nach alter Tradition zu Barbaras Namenstag in den Morgenhimmel hinausgefeuert werden.

Die Artilleriegruppe der Cp 1861 hat auf der Hochwacht am Bachtel, hoch über Hinwil Stellung bezogen. Punkt Sieben, rechtzeitig auf den ersten Schlag der Kirchenuhr, wird der erste Schuss abgegeben. Sieben sind es insgesamt: nicht damit die, die mitzählen, hören können was es geschlagen hat, sondern (B-A-R-B-A-R-A) für jeden Buchstaben ein Schuss. "Je nach Wetter sind die Böller mehr oder weniger laut zu hören…" erklärt Geschützmeister Toni Hagnauer. "Nebel und Schnee schlucken den Mündungsknall und dann ist auch die Detonation der Petarde nur gedämpft zu hören, während bei klarem Himmel die Wirkung am stärksten ist."

Alte Tradition

Barbara ist die Schutzheilige der Kanoniere und Mineure. Zu ihren Ehren wird ihr Namenstag von verschiedenen Vereinen und Firmen auch heute noch mit einer Feier begangen. Traditionell gehören zu diesem Brauchtum auch Pulverdampf und Kanonendonner. In dieser Tradition steht auch der Brauch, am Barbaratag im alten Kohlebergwerk Käpfnach (Horgen) nach der letzten Ausfahrt aus dem Besucherstollen eine Salve schiessen zu lassen. In den vergangenen Jahren durfte eine Infanteriegruppe der Cp 1861 an der Feier des befreundeten Bergwerkvereins teilnehmen. Das "Feuer-frei" zum letzten Chlapf an diesem Abend verbindet der Kommandant jeweils mit der Hoffnung, es mögen diese Schüsse die einzigen sein, für diese Zeit. Man wünscht sich ruhige, besinnliche Tage bis zur Weihnacht und bricht sich am Kirschbaum beim Stollen einen Zweig. Dieser wird zu Hause eingestellt (nicht in der gutgeheizten Stube) - er wird am Heiligabend blühen.

 

 

Übung "Drill & Grill": Unser Drüllmeister lässt die Mannschaft nach altem Reglement exerzieren, der zweite Teil der Übung gehört dem GBS (gemütliches Beisammensein). Für einen vollen Bauch sorgt unsere Küchengruppe.
 
Frondienst: Jeden ersten Mittwoch im Monat trifft man sich zum Frondienst im Zeughaus. Es geht darum, Korpsmaterial zu pflegen, Patronen abzufüllen, Ordnung zu schaffen… einzelne Gruppen sind daran historisches Material, Waffen, Wagen und Kanonen zu restaurieren.
 
Habersackvisite: Inspektion der Ausrüstung und Waffen durch den Rüstmeister. Ein Teil unserer Leute ist (wie das 1861 üblich war) auf eigene Rechnung ausgerüstet. Ein Teil wurde mit Leihmaterial aus dem Compagniezeughaus equipiert. Bei der Habersackvisite wird kontrolliert, in welchem Zustand sich das Material befindet.
 
Vorderladerschiessen: Die Gewehre sind teilweise Originale aus alten Sammlerbeständen, teilweise Replikas. Mit den schiesstauglichen Waffen wird unter Leitung des Schützenmeisters ein Vorderladerschiessen durchgeführt.
 
Historisches Biwak: Gemeinsam mit befreundeten Vereinen wird ein militärisches Feldlager mit Zeltstadt, Exerzierplatz, Feldküche, Kantine aufgebaut. Als "lebendiges Museum" kann die ganze Anlage am "Tag der offenen Tür" auch vom Publikum besichtigt werden. (Biwak 2003)
 
Militariabörse: Jeweils im März beteiligen wir uns mit einem Infostand an der Sammlerbörse in Wald. Der Vormittag bietet auch eine interessante Möglichkeit für unsere Mitglieder, ihre originale Ausrüstung zu vervollständigen!
 
Generalversammlung der Zürcher Miliz / Compagnie 1861: Der 1. Mai ist der Tag, an dem anno 1351 der Bund Zürichs mit der Eidgenossenschaft besiegelt wurde. Jedes Jahr an diesem Datum wird die GV unseres Vereins und des Vereins der Freunde der Zürcher Miliz abgehalten.