Viel Arbeit im Hintergrund!

Ein Blick hinter die Kulissen der Compagnie 1861 zeigt, was hinter der Pflege alter Bräuche steckt.
In der Geschützhalle der Cp 1861 stehen Fuhrwerke und Kanonen samt Zubehör. Neben den Geschützen verschiedener Epochen hat es Protzen, Schanzzeugwagen, Caissons, Fourgons, Trainkarren und Fahrküchen mitsamt dazugehörendem Werkzeug und den kompletten Beschirrungen, die es braucht, damit die Geschütze mit Habermotoren mobil gemacht werden können. Das Material gehört einzelnen Vereinsmitgliedern und manch antikes Stück ist in den letzten Jahren mit grossem Aufwand von Wagner und Schmied repariert worden.

Regelmässig trifft sich die Unterhaltsgruppe zum Frondienst. Dabei wird dann Lederzeug geputzt und gefettet, schadhafte Stellen werden ausgebessert, mürbe Stücke vom Sattler ersetzt. Im Compagniekeller stehen die Gewehre mit blitzblank poliertem Bajonett im Rechen und in den Regalen lagern die alten blauen Kaputs, die Ceinturons, Fellaffen und Zigerstöckli (die alten konischen Tschakos). "Es ist all das Material, das wir einsetzen, um Geschichte lebendig darzustellen…" erklärt Zeugwart Sepp Fuchs. An dieses Material werden andere Anforderungen gestellt, als an das, was nur in Museumsvitrinen ausgestellt wird.